Beim Passionskonzert in der Christuskirche treffen am Samstag, den 5. April um 19 Uhr, Werke von Johann Sebastian Bach auf Werke seines Vorgängers an der Leipziger Thomaskirche, Johann Kuhnau. Außerdem stehen sich romantische Kompositionen von Edward Elgar und Josef Rheinberger gegenüber. Zeitgenössische Werke des estnischen Komponisten Arvo Pärt runden das Programm ab, das sich auf ganz unterschiedliche Weise der Klage, der Trauer und dem Schmerz hingibt.
Der Kammerchor der Christuskirche singt unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Volker Gloßner. Außerdem spielen Ulrich König, 1. Geiger beim Bayerischen Staatsorchester, und der Organist Franz Schnieringer aus Straubing.
Die achtstimmige Komposition Lux Aeterna stammt aus den Enigma-Variationen von Edward Elgar. Der britische Arrangeur John Cameron hat daraus eine eindrucks- und klangvolle Bearbeitung für achtstimmigen Chor geschaffen, die den Abend sowohl eröffnen als auch beschließen wird.
Ein musikalisches Gegengewicht bildet die großangelegte Suite op. 166 in vier Sätzen von Josef Rheinberger, die eine der bekanntesten Kompositionen der Romantik in der Besetzung für Violine und Orgel darstellt.
Johann Sebastian Bach's Kantatensatz „Der Gerechte kommt um“ basiert auf der Motette „Tristis est anima mea“ seines Amtsvorgängers Johann Kuhnau als Thomaskantor in Leipzig. Bach verändert Text und Tonart des Originals, nimmt hie und da Änderungen vor und bindet es in einen Instrumentalsatz ein. Die Zuhörer können die Ursprungs-Komposition und die Bearbeitung im Konzert hintereinander hören und sich ein eigenes Bild machen.
Arvo Pärt's unverwechselbarer Kompositionsstil wird bei der direkten Gegenüberstellung seiner Chorwerks „Da nobis pacem“ mit seiner Orgelkomposition „Pari Intervallo“ deutlich.
Karten zu 15.- und 10.- Euro gibt es ausschließlich an der Abendkasse ab 18.15 Uhr.